Wir trauern…

Link zur Predigt von Superindententin Ilka Werner im Trauergottesdienst am 25.08.2024 in der Stadtkirche Solingen: https://ilka-werner.de/predigt-im-trauergottesdienst-in-solingen/368/

Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen der Toten und den Verletzten.

Gott sei mit Ihnen.

Gebet von Präses Dr. Latzel:

Ein Gebet für die Betroffenen des Anschlags

Gott,
der Anschlag auf dem Stadtfest in Solingen macht uns fassungslos.
Uns fehlen die richtigen Worte, um unseren Schrecken, unsere Trauer, unser Entsetzen auszudrücken.
Wir trauern um die Menschen, die sinnlos ihr Leben verloren haben.
Gott,
tröste du ihre Angehörigen und sei du bei ihnen in ihrer Trauer und ihrem Schmerz.
Wir sorgen uns um die Verletzten.
Gott,
schenke du ihnen baldige Genesung und stärke die Ärzt*innen und alle, die sich jetzt um sie kümmern.
Wir leiden mit den Menschen, die diese Gewalttat mitansehen mussten.
Gott,
hilf du den Traumatisierten und uns allen, mit dieser Schreckenstat umzugehen.
Gott,
schütze die Einsatzkräfte, damit nicht weitere Menschen zu Schaden kommen.
Bitte gib uns die Kraft, zusammenzustehen und dieser menschenverachtenden Gewalt gemeinsam entgegenzutreten.
Amen.

Sommerpredigtreihe 2024

Auf Jesus Christus hören

Jesus Christus steht im Zentrum der Sommerpredigtreihe 2024: Er ist Menschen begegnet, hat auf sie gewirkt und ihr Leben geprägt. Dass die  Begegnung  mit  Jesus  Christus bis  heute  lebensverändernd  wirkt, ist Hoffnung und Erfahrung zugleich. Unsere Vorstellung von Jesus Christus entspringt dabei nicht unseren Wünschen, sondern hat seinen
Fluchtpunkt in dem biblischen Zeugnis. Wir folgen dabei der Erkenntnis der Barmer Theologischen Erklärung, mit der die Bekenntnissynode zur Zeit des Kirchenkampfes vor 90 Jahren klarstellte: „Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.“ (These 1) Also predigen wir mit Bibeltexten, in denen wir auf Jesus Christus hören. Wir hören heute, in unserer Gegenwart und an dem Ort, wo wir leben. Wir Predigerinnen und Prediger freuen uns auf diese Auseinandersetzung und hoffen auf viele interessierte Mit-Hörerinnen und -Hörer!

Sonntag, 7. 7. 2024, Ketzberg Familiengottesdienst mit den Soulkids

Jesus und seine Freunde (Johannes 15,14), Pfarrer Christof Bleckmann

Sonntag, 14. 7.  2024, Ketzberg mit Abendmahl

Besser nicht regieren als falsch regieren. Jesus will kein König sein. (Joh 6, 1-15)

Pfarrer Christof Bleckmann

Sonntag, 21. 7. 2024, Ketzberg

Halt dich an mir fest (Jesus heilt die blutflüssige Frau), Prädikantin Monika Ruhnau

Sonntag, 28. 7. 2024, Gräfrath

Gibt es Heilung von falscher Theologie? Die 1. These der Theologischen Erklärung von Barmen, Prädikant Dr. Holger Ueberholz

Sonntag, 4. 8. 2024, Gräfrath

Jesus: „Eure Rede sei: Ja, ja, nein, nein!“ (Matthäus 5, 33-37), Pfarrerin i.R. Dagmar Kunelis

Sonntag, 11. 8. 2024, Gräfrath

Die Heilung am Teich Bethesta (Johannes 5), Pfarrer Thomas Schorsch

Sonntag, 18. 8. 2024, Gräfrath mit Abendmahl

Von Jesus lernen (Matthäus 11, 28-30), Diakonin Bärbel Albers

Kanzelabkündigung der Superintendentin zur ForuM Studie

Link zur Forum-Studie: https://www.forum-studie.de/

Link zur EKD: https://www.ekd.de/statement-kirsten-fehrs-forum-studie-82478.htm

Link zur EKiR: https://presse.ekir.de/presse/CE550083046D489BBD9AA8AD2C63DA10/rheinische-kirche-zur-forum-studie-ergebnisse-sind-erschuetternd

Link zur Diakonie Rheinland/Westfalen/Lippe: https://www.diakonie-rwl.de/themen/aktiv-gegen-sexualisierte-gewalt/sexualisierte-gewalt-1

Link zum Kirchenkreis Solingen: https://www.klingenkirche.de/aktuell/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen-leser/234690.html

Quelle: EKiR

Ergänzung 06.02.2024:

Gemeinsame Erklärung der Landeskirchen und des Rates der EKD sowie des Bundesvorstandes der Diakonie Deutschland zur Aufarbeitungsstudie „ForuM“ vom 6.2.2024

  1. Die Ergebnisse der ForuM-Studie legen ein jahrzehntelanges Versagen der evangelischen Kirche und der Diakonie auf allen Ebenen und in allen Landeskirchen offen. Betroffene Personen wurden nicht gehört, Taten nicht aufgearbeitet, Täter geschützt und Verantwortung nicht übernommen. Sexualisierte Gewalt gehört zur Realität unserer Kirche und unserer Diakonie. Diese Einsicht nimmt uns in die Pflicht. Wir übernehmen die Verantwortung.
  2. Mitte Februar wird das Beteiligungsforum zusammen mit Forschenden die Ergebnisse und Empfehlungen erstmals beraten. Wir unterstützen diesen Diskussionsprozess im Beteiligungsforum. Dort, in unseren Landessynoden und vor Ort in den Kirchenkreisen und Gemeinden sowie auf allen Ebenen der Diakonie werden wir uns mit den Ergebnissen der ForuM-Studie und ihrer Bedeutung für unsere Kirche und Diakonie transparent und offen auseinandersetzen.
  3. ForuM macht deutlich, dass wir oft nicht einheitlich, nicht betroffenenorientiert und nicht mit der nötigen Initiative vorgegangen sind. Daher ist es richtig, dass nun Betroffenenvertreter*innen sowie kirchliche und diakonische Beauftragte im Beteiligungsforum der EKD einen klaren Maßnahmenplan für die evangelische Kirche und Diakonie insgesamt entwickeln. Wir stehen hinter diesem Grundsatz der direkten Mitentscheidung von Betroffenenvertreter*innen im Beteiligungsforum. Und wir verpflichten uns zu einheitlichen Standards der Prävention und Transparenz, einheitlichen Anerkennungsverfahren und einem einheitlichen Prozess der weiteren Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. 

 Die Stellungnahme kann auch unter www.ekd.de/Forum-Stellungnahme heruntergeladen werden.