Fusion mit Gräfrath

Ziel: 2027 sind wir eine Gemeinde.

aktueller Zwiwschenstand Sommer 2024:

Bei Ketzberger Presbyteriumssitzungen ist bereits seit einiger Zeit möglichst ein Mitglied des Gräfrather Presbyteriums zu Gast und umgekehrt. Wir lernen uns so sehr gut kennen und lernen auch viel voneinander. Die Fachsausschüsse (Jugendarbeit, Gottesdienst und Diakonie, Finanzen und Friedhof, Gebäude und Liegenschaften) sind gemeinsam für beide Gemeinden, ebenso eine Fusions-Arbeitsgruppe. Sie arbeitet im Jahr 2024 an den Grundlagen für die Fuison: alle rechtlichen und finanziellen Vorausstzungen sollen dokumentiert sein. Wir werden dabei unterstützt von der Superintendentin und Fachleuten der Verwaltung.

Gemeindemitglieder können jetzt schon mit besonderer Aufmerksamkeit den gemeinsamen Gemeindebrief lesen. Hier erfahren Sie viel, auch von der Gemeinde, mit der Ihre Gemeinde demnächst zusammengeht. Schon jetzt sind alle Kontakte hin und her sinnvoll. Wir feiern gemeinsame Gottesdienste, in der zweiten Jahreshälfte 2024 mehr als je zuvor. Besuchen Sie bitte diese gemeinsmane Gottesdienste und lernen Sie die andere Gemeinde kennen! Besuchen Sie auch Veranstaltungen, Gruppen und Kreise der Nachbarschaft – Sie sind überall herzlich willkommen! Alle Gemeindemitglieder können diesen Prozess des Zusammengehens mit ihrem Wohlwollen und Interesse unterstützen.

Beschluss in 2023:

Die Gemeinden Ketzberg und Gräfrath werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Unter Moderation der Superintendentin Dr. Ilka Werner haben die Presbyterien am 8. Mai 2023 gemeinsam entschieden, eine Gemeinde zu bilden. Das soll spätestens 2027 geschehen. Pfarrer für diese Gemeinde ist – nach Pensionierung von Pfarrer Thomas Schorsch im Oktober 2026 – Pfarrer Christof Bleckmann. Dies passt zu der bis dahin zu erwartenden Entwicklung der Mitgliederzahlen.

Wenn zwei vormals selbständige Gemeinden zu einer werden, ist das auch schmerzlich und emotional. Nun müssen alle mithelfen und mit Vertrauen, Wohlwollen und im Gebet diesen Prozess begleiten. Es gibt keinen Grund, sich vor der Veränderung zu fürchten, weil die Anliegen beider Gemeinden ernst genommen werden. Die kirchliche Ordnung lässt zu, dass zwei Bezirke gebildet werden. Eine Satzung klärt die genauen Verantwortlichkeiten. Bei Presbyteriumswahlen und in der praktischen Gemeindearbeit können diese Bezirke wichtig sein. In der Gesamtkonzeption gemeindlicher Aufgaben wird bestimmt, wie die Gemeindearbeit geschehen soll. In dieser Konzeption sollen die Profile der beiden jetzigen Gemeinden so einfließen, dass sie sich gegenseitig befruchten. Eine Steuerungsgruppe mit Verantwortlichen beider Gemeinden arbeitet demnächst die Details aus. Im Presbyterium hat Dominanzgebaren der einen gegenüber den anderen keinen Raum, sondern es gibt nur noch gemeinsame Anliegen. Diese Haltung soll in allen Bereichen und von allen, denen die Gemeinde am Herzen liegt, gelebt werden.

Mit einer Fusion glauben wir am besten auf die veränderten – kleineren – Verhältnisse reagieren zu können. Ein sinnvolles Gemeindeangebot unter klarer Leitung durch ein starkes Presbyterium erscheint so möglich.

Da der Klingenkirchenprozess dann bereits weiter fortgeschritten sein wird, werden wir auch mehr Klarheit über das bei uns verbleibende Personal und die Aufgabenfelder haben.

Wir freuen uns auf einen spannenden Prozess, der sicher noch viel Arbeit, aber auch Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für uns bietet.