Ich gebe der Gemeinde den Rest…

Unsere Aktion 1, 2 und 5 Cent-Münzen zu sammeln  – 10 Cent gehen natürlich auch 😉 – und „der Gemeinde den Rest“ zu geben läuft weiter.

Gerade hat unsere Küsterin Karen Balint wieder 87,89 € eingezahlt. Danke allen Spendern! Sie unterstützen damit unsere Gemeindearbeit.

Sammeln Sie einfach zu Hause weiter und bringen das Geld mit, wenn Sie zu einem Gottesdienste oder einer Veranstaltungen kommen. Es kann bei unserer Küsterin (oder anderem Mitarbeiter) abgegeben werden.

Quelle: www.gemeindebrief.de

JA! Ich bin getauft! – Wort der Zuversicht 11. September 2020

Als ich neulich einen kleinen 2jährigen Jungen taufen durfte, legte der junge Mann gleich noch mal nach und goss sich selber ein paar Mal etwas Wasser über den Kopf, als ob er nicht genug davon bekommen könnte. Das war offensichtlich schön und tat gut!

Die meisten Menschen werden als kleine Kinder getauft. Dabei wird in sehr schöner Weise deutlich, dass Gott bedingungslos für uns ist, auf unserer Seite ist und längst „JA“ zu uns gesagt hat, bevor wir selber das tun könnten.

Über unserem Leben steht von Beginn an das große, liebevolle „JA“ Gottes zu uns. In der Taufe wird uns das einmalig sozusagen „auf den Kopf“ zugesprochen und das hat eine lebenslange Gültigkeit.

Ich kann mich immer wieder darauf berufen: Ja! Ich bin getauft! Gott
hat JA zu mir gesagt! In Gottes Augen bin ich gut!

„Wenn wir uns selbst nur für eine Sekunde mit den Augen der Liebe Gottes sehen könnten, dann hätten sich unsere Selbstzweifel gleich für eine ganze Ewigkeit verflüchtigt.“ (HansJoachim Eckstein)

Martin Luther hat davon gesprochen, dass er sich in die Taufe zurückkriecht. In der Erinnerung an meine Taufe darf ich Schutz und Geborgenheit suchen, wenn Zweifel und Angst mich befallen.

So tut es gut, sich bei jeder Taufe, die ich in der Gemeinde erlebe, mich selbst daran zu erinnern. Und zu vergewissern: ja, das gilt auch mir schon längst! Und das hat auch immer noch Bestand, egal, wie nahe ich mich Gott fühle, oder wie weit weg ich mich gerade befinde.

Momentan waschen wir uns ja alle ganz oft die Hände. Wir reinigen uns, von Dreck und Viren. Gott will uns in der Taufe rein machen von allem, was unsere Verbindung zu ihm verunreinigt. Durch Jesus Christus, seinen Sohn, hat er ein für alle Mal sauber gemacht und aufgeräumt mit dem, was zwischen uns und Gott steht. Das wird uns in der Taufe zugesprochen.

Und wir können und brauchen nichts selber dazu zu tun. Das können wir uns nicht verdienen, sondern ist allein Geschenk. Ich bin getauft! – das ist eine wunderbare Zusage, die mich jeden Tag stärken und trösten
kann.

Treuer Gott, darauf möchten wir vertrauen können, dass du tatsächlich da bist und unbedingt für uns bist. Dass du wirklich auf unserer Seite bist, uns nie im Stich lässt, egal was auch passiert.
Herr, es gibt Zeiten, da fällt uns das Vertrauen leicht. Und es gibt auch Zeiten, da fällt uns das total schwer. Können kaum glauben, dass es dich überhaupt gibt und du in unserem Leben noch eine Rolle spielst.
Gott, schenke uns den Glauben und das feste Vertrauen auf dich. Jeden Tag neu, wenn es sein muss. Mach uns gewiss, dass dein Wort gilt, auch heute noch, und deine Liebe niemals aufhört. Danke, dass du unser Gebet hörst. Amen!

Bärbel Albers


Quelle: www.Gemeindebrief.de

Mehr Stühle und weitere Neuerungen…

Liebe Gemeindemitglieder,

ab sofort haben wir 60 Sitzplätze in der Ketzberger Kirche. Hierbei werden die Abstandsregeln weiterhin eingehalten. Für Familien/Bekannte bieten wir auch 2-er und 3-er Stuhlgruppen an. Siehe Fotos unten.

Unverändert sind die  weiteren Regeln (Abstand, Händedesinfektion am Eingang, Namens- und Adressregistrierung mit Sitzplatznummer und Zugang über die Rampe vorne sowie Ausgang über die Tür hinten).

Es besteht die Notwendigkeit eine Maske (alternativ Halstuch oder Schal) beim Kommen und Gehen zu tragen. Wir bitten Sie diese auch während des gesamten Kurzgottesdienstes zu tragen. Dies dient dem Eigen- und Fremdschutz. Sollten Sie Atemprobleme bekommen, können Sie diese am Sitzplatz abnehmen.

Wir verzichten weiterhin auf die Feier des Abendmahles und das Singen. Neu ist, dass wir aus einem Pool von Freiwilligen der Chöre ein oder zwei „Vorsänger“ haben, die stellvertretend für Alle im Altarraum die Liedstrophen singen. Dies war im heutigen Gottesdienst schon der Fall und ist sehr gut angekommen.

In Kürze werden wir auch einen 2 Beamer in der Kirche installieren, so dass Sie den Gottesdienstablauf auf beiden Seiten verfolgen können.

Wir freuen uns darauf Sie in der Kirche begrüßen zu dürfen. Bitte ermöglichen Sie uns das Fortführen des Gottesdienstangebotes durch ihre Mitwirkung (Maske + Abstandsregel) und befolgen Sie die Anweisungen der Mitarbeitenden.

Nicola Henkel

Fotos: Nicola Henkel

Trauer um 5 Solinger Kinder

Presseinformation

Sonntag, 6.9.2020, 14.00 bis 18.00 Uhr
Evangelische Kirche öffnet Stadtkirche am Sonntag für Trauer und Gebet

Aus Anlass der Tragödie um die fünf getöteten Kinder öffnet die Evangelische Kirche in Solingen am Sonntagnachmittag, 6. September 2020, die Evangelische Stadtkirche Mitte, Kirchplatz 14, 42651 Solingen, direkt am Fronhof. Zwischen 14 und 18 Uhr ist die Kirche offen für Menschen, die ihre Trauer im Gebet vor Gott bringen, eine Kerze anzünden oder ihre persönlichen Gedanken auf einem Blatt Papier mit anderen in der Kirche teilen möchten. Um 15 und um 17 Uhr wird es jeweils eine zehnminütige Kurzandacht mit Gebet und Orgelmusik geben. Während der gesamten Zeit stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Verfügung, falls Menschen angesichts ihrer Bestürzung und Trauer das Gespräch suchen. Auch das Katholische Dekanat lädt seine Gläubigen zu diesem Angebot ein.

In der Offenen Kirche am kommenden Sonntag gelten die aktuell üblichen Hygieneregeln. Menschen werden gebeten, am Eingang ihre Hände zu desinfizieren. Außerdem gilt die Maskenpflicht.

EVANGELISCHER KIRCHENKREIS SOLINGEN
Pressesprecher/Pfarrer für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Förster
Kölner Str. 17
42651 Solingen
Tel.:  0212/287-131 oder 1396488
Fax: 0212/287-143
Mail: foerster@evangelische-kirche-solingen.de

Pfarrer Christof Bleckmann (Ketzberg): „Mit den Angehörigen, Freunden und Nachbarn der Familie sind viele Menschen bestürzt und sehr traurig, ich auch. Wir laden ein, das Angebot in der Stadtkirche am Sonntagnachmittag wahrzunehmen. Im Gottedienst in der Ketzberger Kirche werden wir ebenfalls Gott um Trost bitten, nennen unsere Gefühle von Trauer, Ohnmacht und Wut. Was uns nur tragisch und sinnlos erscheint, möge Gott in eine gute Zukunft wenden, in der Beistand und Hilfe in jeder Not selbstverständlich sind.“