Herzliche Einladung zu unserer Gemeindeversammlung am Sonntag, 01.11.2020 um 11.15 Uhr in der Ketzberger Kirche

Im Kurz-Gottesdienst ab 10.30 Uhr wird das neue Presbyterium an sein Gelübde erinnert und in der anschliessenden Gemeindeversammlung informieren wir Sie. Dabei lernen Sie unser neues Presbyterium kennen, da jeder einen Tagesordnungspunkt vorstellt. Wir freuen uns auf Sie!

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  • Begrüßung
  • Unser neuer Pfarrer Christof Bleckmann stellt sich vor
  • Gemeindeleben und Corona
  • Gottesdienste aktuell und Planung
  • Finanzlage der Gemeinde
  • Klingenkirche 2030
  • Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gräfrath
  • Gebäude
  • United 4 Rescue
  • Zeittafel
  • Verschiedenes

Alle Gemeindemitglieder und Mitarbeitenden sind herzlich eingeladen! Wünsche an die Tagesordnung richten Sie bitte vorab an Pfarrer Christof Bleckmann, Tel. 0212-51112, Mobil: 0157 3066 73 01
E-Mail: christof.bleckmann@ekir.de

Gemeindemitglieder können Fragen stellen und Wünsche äußern. Das Presbyterium wird alles in seine Beratungen einbeziehen und auf geeignete Weise (u.a. hier auf der Homepage) über seine Beschlüsse informieren.

 

 

Video-Botschaft aus der Kirche Ketzberg: „Suchet der Stadt Bestes!“

Pfarrer Christof Bleckmann spricht über einen berühmten Bibelvers (Monatsspruch Oktober 2020). Kirchenmusikerin Elisabeth Szakacs begleitet musikalisch.

Die „Stadt“ kann die konkrete Kommune, der Stadtteil, das Quartier sein. Oder der persönliche Lebensbereich, in dem Gutes zu suchen und zu fördern ist. Es klappt!

Das ist die erste Videobotschaft der Kirchengemeinde Ketzberg. Wir danken ganz herzlich Rainer Fromm für die technische Umsetzung!

Wie gefällt es Ihnen, im Video Musik und Worte aus der Ketzberger Kirche zu hören? Schreiben Sie Ihre Meinung zum Video und gern auch zum Inhalt an christof.bleckmann@ekir.de

 

Du bist ein Königskind! – Wort der Zuversicht 9. Oktober 2020

Kennt ihr so was? Der Tag beginnt schon schlecht. Ich fühle mich zerknirscht und gerädert schon beim Aufstehen. Manches läuft schief. Die Kaffeetasse kippt um, wenigstens war sie nicht mehr ganz voll. Vorbereitetes klappt nicht so wie gedacht. Ach, alles ist doof… und
vorm Haus ist zudem plötzlich eine Baustelle und der Presslufthammer macht es alles noch unerträglicher. Kennt ihr das?

Da fällt mein Blick auf eine Postkarte, die ich gerade für solche Tage aufgehängt habe, und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ein kleines Kind mit ganz zerknautschtem Gesicht, aber einer riesigen Krone auf dem Kopf, dazu der Spruch: „Egal, wie du dich fühlst: Du bist ein Königskind!“

„Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder!“ (1. Johannes 3,1)

Ja, ich bin ein gewolltes und geliebtes Geschöpf Gottes. Das darf ich annehmen. Ich darf glauben und fest darauf vertrauen, dass diese Liebe Gottes mir ganz persönlich gilt. Dass er mir als sein Kind eine Krone aufsetzt!

Damit ist viel verbunden. Gott ist in meinem Leben gegenwärtig, er ist mit seiner ganzen Kraft und Herrlichkeit bei mir. Ich kann mit ihm rechnen, dass er mir hilft, im Leben zu Rechtzu kommen und dass er mir ausreichend Kraft gibt, in seiner Liebe zu leben. Und ich brauche mit verpatzten und misslungenen Dingen nicht weiter hadern. Meine Schuld ist mir vergeben!

Darüber kann ich nur staunen und mich freuen. Und ich komme an den Punkt, wo ich Gott und seinem Wort mehr glauben muss als meinen Gefühlen. „Das Wort Gottes ist wahr und was er zusagt, das hält er gewiss“. (Psalm 33, 4)

An dieser Zusage will ich mich festhalten, mich daran freuen und es genießen! Das soll mich neu ermutigen und in Schwung bringen. Ich bin nicht allein mit meinem Frust, nein – Gottes Liebe soll mir Lust machen, weiter zu machen und darauf zu vertrauen, dass Gott es gut mit
mir meint. Heute. Morgen. Immer!

„Du bist ein Königskind. Der König ist mit dir! Er stärkt dich. Er ist dein Schutz. Er hilft dir. Er gibt dir Mut. Er umgibt dich liebevoll von allen Seiten. Niemand kann dich aus seiner Nähe reißen. Hab keine Angst. Das hat er versprochen. So achte darauf, dass du in seiner Nähe bleibst. Dann wird’s gut – alles.“ (Ruth Heil)

Mit den besten Grüßen von Königskind zu Königskind! – Bärbel Albers

Festsetzung des Rettungsschiffs politisch motiviert

„Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt!“ Die Kirchengemeinde Ketzberg ist Bündnispartnerin von United For Rescue – Vereint für Flüchtlinge. Das Bündnis, zu dem viele Kirchen und soziale Organisationen gehören, will mit dem Schiff Seawatch 4 die zivile Seenotrettung im Mittelmeer stärken. Jetzt gibt es Probleme. Die Flüchtlingshilfs-Organisation bittet um Aufmerksamkeit und Unterstützung:

Liebe Bündnispartner*innen,

die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung hat einen traurigen Höhepunkt erreicht: In den vergangenen drei Monaten wurden fünf Rettungsschiffe festgesetzt, darunter auch unser Bündnisschiff.

Nach der Festsetzung der Sea-Watch 4 am 19. September wurden die festgestellten technischen Kleinmängel bereits größtenteils behoben und die Arbeiten in einer Nachkontrolle durch deutsche Inspekteure der Klassifikaktionsgesellschaft DNV.GL abgenommen. Bestehen bleiben vor allem die politisch motivierten Gründe für die Festsetzung.

Der Vorwurf, die Größe der Kläranlage des Schiffs sei nur für die Anzahl der Crewmitglieder ausreichend, nicht aber für zusätzliche gerettete Personen, ist absurd. Die Behörden werfen Sea-Watch vor, mehr ‘Passagiere’ an Bord genommen zu haben, als in den Schiffspapieren angegeben. Nicht nur erfüllen die Sanitäranlagen auf der Sea-Watch 4 alle rechtlichen Anforderungen und wurden vom Flaggenstaat vor dem Einsatz abgenommen. Gerettete als reguläre Passagiere zu zählen, widerspricht auch internationalen Übereinkommen, führt die Pflicht zur Rettung aus Seenot ad absurdum und würde auch den Großteil staatlicher Rettungsschiffe unmittelbar aus dem Verkehr ziehen.
Die Jurist*innen von Sea-Watch in Italien prüfen nun alle rechtlichen Mittel, um gegen die Festsetzung vorzugehen.

Das Blockieren ziviler Rettungsschiffe, begründet mit angeblichen Sicherheitsmängeln, ist staatliche Willkür und verhindert systematisch Rettungsoperationen im zentralen Mittelmeer.
Neun Akteure der zivilen Seenotrettung fordern deshalb nun in einem gemeinsamen Videostatement das Ende jeglicher Form von Kriminalisierung, darunter Sea-Watch, Ärzte ohne Grenzen, Proactiva Open Arms, Alarm Phone, Sea-Eye, Mediterranea Saving Humans, Mare Liberum, RESQSHIP and Salvamento Marítimo Humanitario

Ihr findet das Video in verschiedenen Formaten für Instagram, Facebook und Youtube hier: https://www.dropbox.com/sh/xi8f67b9ba6z5o0/AAC5BobBNX1L9GWmIxQhI86oa?dl=0

Bienen auf dem Ketzberger Friedhof

Bedauerlicher Vorfall, aber Fortsetzung im Jahr 2021

“Ich beobachte die Bienen gern. Ich bin völlig begeistert!” Gerhard Oberstraß ist Imker. Eines seiner Völker konnte er im Sommer 2020 in der hinteren Ecke auf dem Ketzberger Friedhof aufstellen. Der Standort ist geeignet, weil die Bienen dort ideale Lebensbedingungen haben: hinter der Friedhofshecke sind Felder, es gibt viele Wildblumen und auf dem Friedhof sind bienenfreundliche Pflanzen wie Lavendel. “Bienen haben einen Radius von zwei bis drei Kilometern. Hier finden sie alles”, sagt der 71jährige Oberstraß, der früher als Besteckschleifer arbeitete.

Bienenstöcke auf Ketzberger FriedhofBeobachten auf Distanz
Bienen sind friedliche Tiere. “Sie stechen nur, wenn sie einen Grund haben”, weiß Oberstraß, nämlich wenn sie bedrängt oder gequetscht werden. Man kann Bienen gefahrlos aus einiger Entfernung beobachten. Dann sieht man, wie das Flugloch von Wächterbienen geschützt wird, oder wie Bienen mit viel Blütenstaub an den Beinen herangeflogen kommen. Das Bienenvolk besteht aus weiblichen Arbeiterbienen, die die Königin und die Larven versorgen. “Na Mädels”, begrüßt Gerhard Oberstraß seine Bienen, um die er sich regelmäßig kümmert. Er hat das Imker-Handwerk von seinem Schwiegersohn erlernt, der sich seit 15 Jahren für Bienen engagiert. Ein Bienenvolk ist ein sensibles Ganzes, es besteht aus 5.000 bis 50.000 Einzeltieren, deren Zusammenarbeit fasziniert.

Die Bienenstöcke hat der Imker vor dem Winter vom Ketzberger Friedhof abgeholt und bereitet sie vor, im nächsten Jahr wieder dort aufgestellt zu werden. Leider gab es einen unerfreulichen Zwischenfall, der dem Bienenvolk das Leben kostete: offenbar hat jemand unbefugt den Deckel des Bienenstocks geöffnet, dabei ist Ameisensäure verschüttet worden, die eigentlich gegen Milben schützt. Die veränderte Dosis der Säure hat dem sensible Bienenvolk nicht gut getan.

Respekt vor sensiblem Bienenvolk
Der Schaden ist auf Unachtsamkeit und Unkenntnis zurückzuführen, deshalb rät Imker Oberstraß, den Bienenstock nicht zu berühren. Die Absperrung darf nicht überwunden werden und auf keinen Fall soll jemand den Deckel öffnen. Ab Frühjahr 2021 soll es wieder ein Bienenvolk auf dem Ketzberger Friedhof geben. Einmal mehr zeigt sich, dass der Friedhof nicht nur ein Platz für Verstorbene ist, sondern auch ein natürlicher Lebensraum von ökologischem Wert.

Text: Bleckmann
Fotos: Oberstraß, Bleckmann

Ab Samstag (10.10.2020) gelten strengere Corona-Regeln

Liebe Gemeindemitglieder,

da die Neuinfektionen in Solingen ansteigen gibt es eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Solingen.

Das bedeutet zusätzlich zu unserem Hygienekonzept, dass der Mund-Nasenschutz sowohl im Gottesdienst als auch bei Veranstaltungen/Gruppen im Gemeindezentrum zu tragen ist.

Bitte halten Sie sich daran, damit wir weiter Gottesdienste und Gruppen anbieten können. Dadurch helfen Sie mit, die weitere Ausbreitung von Corona einzudämmen.

Bleiben Sie gesund,

Ihre

Nicola Henkel

Bild: Der Gemeindebrief

Interessante ARD-Dokumentation zu „Wir schicken ein Schiff“ – Seenotrettung im Auftrag der Kirche

Liebe Gemeindemitglieder,

wenn Sie im nächsten Absatz das blau unterlegte Wort „Film“ anklicken, gelangen Sie zu einem interssanten Bericht über die Sea Watch 4:

Der Film porträtiert das Engagement der EKD und ihres Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, ein zusätzliches ziviles Rettungsschiff zu schicken, um dem Sterben im Mittelmeer ein Ende zu setzen.

Quelle: www.gemeindebrief.de