Was planen wir an Heiligabend in Ketzberg?

Bitte beachten Sie aktuelle Meldungen, da sich wegen der Coronalage Änderungen ergeben können. Folgendes planen wir im Moment:

Heiligabend, 24.12.2020: 15.00-18.00 Uhr Ketzberger Weihnachtsdorf

In Kleingruppen können Sie (mit Abstand und Masken) durch die Ketzberger Kirche gehen, draußen Lieder singen und in mehreren Pavillons der Weihnachtsgeschichte, ihren Personen und ihrer Botschaft begegnen. Geeignet für Familien mit Kindern und Erwachsene, die ca. 20 Minuten laufen und stehen können.

Bitte feste Schuhe tragen, für die Registierung eigene Stifte mitbringen (oder Anwesenheitszettel hier downloaden), Kollekte für BROT FÜR DIE WELT und ein Windlicht oder eine Laterne mitbringen: Sie können ein Friedenslicht anzünden und mitnehmen. Wenn es uns gelingt, können Sie das “Friedenslicht von Bethlehem” entzünden, das in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet und per Boten nach Europa und zu uns gebracht wird.

Wollen Sie bei der Organisation und dem Betrieb des Weihnachtsdorfes helfen? Laden Sie hier Informationen und einen Rückmeldebogen herunter. Anmeldungen für Mitwirkende bitte bis 6.12.2020 an Pfarrer Christof Bleckmann, Tersteegenstr. 52 a, 42653 Solingen, Tel. 0157 3066 7301, E-Mail: christof.bleckmann@ekir.de

Heiligabend 24.12.2020: 23.00 Uhr Christmette

„Ich komme und will bei dir wohnen.“ (Sacharja 2, 14)  – Ein ruhiger, festlicher Gottesdienst am späten Heiligen Abend. Wir hören auf die Weihnachtsgeschichte, wir hören weihnachtliche Musik.

Sie müssen sich für die Christmette unbedingt anmelden (bitte bis 21.12.2020): Zur Anmeldung hier klicken! Dabei geben Sie Ihre persönlichen Daten und die Anzahl der Personen an, die Sie anmelden möchten. Sie erhalten zwei Mails: unmittelbar eine Mail, in der Sie sehen, wie Sie sich anmeldet haben. Und rechtzeitig vor dem 24.12. eine Anmeldebestätigung, die Sie bitte zum Gottesdienst mitbringen. – Falls weniger Personen kommen als Sie angemeldet haben, stornieren Sie bitte so früh wie möglich (auch nach 21.12.), damit wir die Plätze wieder vergeben können.

Falls das Anmeldesystem meldet, dass am 24.12.2020 um 23.00 Uhr keine Plätze mehr zur Verfügung stehen, gucken Sie in ein paar Tagen hier wieder nach; u. U. wird es eine weitere Christmette um kurz nach 23.30 Uhr geben, zu der Sie sich auch anmelden müssen.

Bleiben Sie gesund!

Quelle: www.gemeindebrief.de

Keine Anmeldung für Unisono-Konzerte am 20.12.2020 nötig…

Statt der geplanten Kerzenscheinkonzerte wird es eine musikalische Online-Andacht geben, welche ab 20.12. auch hier zu sehen ist.

Live-Konzerte sind auf Grund der Coronalage derzeit nicht möglich.

Freuen Sie sich auf ein musikalisches Online-Andachts-Angebot am 4. Advent, später hierzu mehr!

Quelle: www.gemeindebrief.de

 

Der Evangelische Adventskalender 2020


 

Quelle: www.gemeindebrief.de

Es wird Weihnachten. Die größte Dynamik der Geschichte Gottes mit den Menschen ist im Werden: Gott wird Mensch.
Advent nimmt Anlauf für diesen Riesensprung. Und das braucht Vorbereitung: Warten, Konzentration, Kräftesammeln, Ruhigwerden – und dann beginnen, loslaufen, Energien mobilisieren und durchstarten. Das braucht es im Jahr der Coronakrise ganz besonders: Eine eigene Bewegung, eine eigene, neue Dynamik, die der Advent bedeutet. Weihnachten vorzubereiten, zielgerichtet Weihnachten in den Blick zu nehmen und geradewegs darauf zuzusteuern – Anlauf nehmen!
Durch diese Adventszeit führt der Evangelische Adventskalender 2020. Bekannte Texte, Personen sowie alttestamentliche Weissagungen, aber auch weniger Bekanntes verbindet sich hier mit den Geschehnissen vor Weihnachten – mit ganz unterschiedlichen, nachdenklichen, unterhaltsamen oder spannenden Videos von den evangelischen Landeskirchen, von Brot für die Welt, der Diakonie Katastrophenhilfe, der Deutschen Bibelgesellschaft, evangelisch.de, den Sinnfluencer:innen von yeet und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm.
Diese Videos finden sich täglich neu auf den diversen Social-Media-Kanälen aller Beteiligten. Und es gibt sie online: Kostenlos abonnieren kann man den Evangelischen Adventskalender unter www.adventskalender.evangelisch.de und über die Websites der teilnehmenden Institutionen.
Anlauf nehmen und überraschen lassen!
Der Evangelische Adventskalender ist eine gemeinsame Produktion vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den evangelischen Landeskirchen, Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe, der Deutschen Bibelgesellschaft, dem evangelischen Contentnetzwerk yeet und evangelisch.de.

Weihnachten in den Blick nehmen und geradewegs darauf zusteuern will ein evangelischer Video-Adventskalender im Internet. Unter „www.adventskalender.evangelisch.de“ können sich Interessierte anmelden, um keines der 24 Videos zu verpassen. Durch die Zeit bis Weihnachten sollen bekannte Texte, Personen sowie alttestamentliche Weissagungen führen. Hier der Link zur Anmeldung:

https://www.adventskalender.evangelisch.de/

Quelle: www.gemeindebrief.de

Sorgenfresser – Wort der Zuversicht 27. November 2020

Vor einem Monat habe ich hier was über „getröstet in den November“ geschrieben, vor Augen den Lockdown light. Nun brauche ich im Grunde nur den Monat austauschen, denn im Dezember geht es weiter mit dem Lockdown. Um mal auf andere Gedanken zu kommen, schaue ich eine Quizsendung im Vorabend-Programm und horche plötzlich auf –

Sorgenfresser!
– werden in der Werbung zwischendurch angeboten! Wow! Was ist das und wo gibt´s das denn?

Das sind mehr oder weniger niedliche Stoff- oder Plüschtiere, denen man einen Zettel, beschriftet mit seinen Sorgen in den Mund legen und dann den Reißverschluss zumachen kann. Die Sorgenfresser helfen dann über die Sorgen hinwegzukommen.

Wenn das immer so einfach wäre! Wobei Sorgen klar benennen und aufschreiben bestimmt eine gute Möglichkeit ist, sich bewusst zu machen, was es eigentlich ist, was mir gerade Kummer bereitet. Denn das muss man ja nüchtern sagen – wir machen uns Sorgen. Viel zu viele manchmal! Da kreisen die sorgenvollen Gedanken im Kopf herum und hören sogar in
der Nacht nicht auf.

In der Bibel werden wir eingeladen, uns nicht auffressen oder verzehren zu lassen, sondern unsere Sorgen an einer bestimmten Stelle abzugeben, viel mehr noch: weg zu werfen. Weg damit! Wohin?

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)

Mit den Sorgen zu Jesus Christus. Bei ihm kann ich das abladen, was mich beschwert und belastet. Das ist eine konkrete Handlungsempfehlung für alle, die unter Sorgen welcher Art auch immer leiden.
Ich darf darauf vertrauen, dass ich mitsamt meinem Sorgengeist und meiner Kleingläubigkeit gut aufgehoben bin bei dem, der gesagt hat: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden! Das sagt der auferstandene Jesus Christus, der sogar den Tod, die Ursache aller Angst besiegt hat.

Keinem geringeren als dem Herrn der Welt darf ich mich anvertrauen. Mit Gottvertrauen darf ich leben, inmitten von allem, was gerade nicht leicht zu ertragen ist, was weh tut und schmerzt, was nervt oder frustriert. Weil ich wissen darf: Jesus ist stärker als all das zusammen.

Werft eure Sorgen weg! Das ist im Grunde kein Befehl, sondern ein Wort, das aufatmen lässt. Es kann mich befreien aus allem ängstlichen Kreisen um mich selbst, wenn ich meinen Blick auf Jesus richte. Er lädt mich ein, zu ihm zu kommen, bei ihm abzuladen und ihm zu vertrauen. Gott selbst hat die Zukunft in seinen Händen, und er wird auch dafür sorgen, dass seine Zukunft Gestalt gewinnt.
Also übe ich mich im Wegwerfen! Oder:

„Lieber Hände falten statt Sorgenfalten“ (Hans-Joachim Eckstein)

Bärbel Albers


Youtube-Kanal „Klingenkirche“

Jede Woche neue Gottesdienste und andere Videos aus der Evangelischen Kirche in Solingen. Jetzt abonnieren!

https://www.youtube.com/channel/UCA8q_yn9xAL6V_WmJC6P_Ww

Am kommenden Sonntag kommt der Gottesdienst zum Toten- oder Ewigkeitssonntag aus der Stadtkirche Mitte. Weitere Videos von Gottesdiensten vergangener Wochen sind noch eine Zeit lang online. Stöbern Sie selbst! Hier ein Screenshot:

Klingenkirche

Predigt im Gottesdienst der Herbstsynode am 13.11.2020 von Pfarrer Bleckmann

Predigt im Gottesdienst der Herbstsynode am 13.11.2020

Gott spricht: “Denn siehe, ich will Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?” (Jesaja 43, 19)

Liebe Schwestern und Brüder,
ich habe dieses Jahr Neues erlebt. Seit Mitte Mai bin ich Ketzberger Pfarrer, und ich erinnere mich gut an diese Anfangszeit: Die Pfarrwahl war im Februar. Ich habe mich auf die neue Aufgabe gefreut. Dann der Lockdown im März, Ostern at home. Der Abschied von meiner alten Gemeinde mit Abstandsregelungen und der Dienstbeginn in Ketzberg ebenso. Mein Gefühl dieser Zeit ist bis heute da: wie schnell sich alles total verändern kann! Wie verletzlich unser gesellschaftliches Leben ist. Wie gefährlich die Krankheit werden kann. Ich habe erlebt, wie viele in dieser Krise einmal mehr verantwortlich und solidarisch wurden, kreativ und bereit für Neues. Neu war allein schon, dass sich Menschen auch zurückhalten können. Ich habe aber auch Ermüdung erlebt, Genervtsein, Existenzangst, Überforderung.

Bevor ich hier nach Solingen kam, war ich 27 Jahre in Langenfeld, seit 1993. Wie überall habe ich dort auch den Rückgang der Kirchenmitgliedschaft erlebt und kein „Wachsen gegen den Trend“, obwohl wir gute, manchmal richtig gute Gemeindearbeit gemacht haben. Wir haben immer mehr Leute beerdigt als Kinder getauft. Klar, dass Gemeinden auch auf diesem Wege kleiner werden und weniger Personal und Häuser haben.

Die Mitgliederkrise habe ich immer auch als Glaubenskrise verstanden: Viele haben mit dem Bezug zur Kirche auch den Glauben verloren oder nicht authentisch kennengelernt. Sie haben Gott vergessen und vergessen, dass sie ihn vergessen haben. Bei Taufgesprächen, im Konfirmandenunterricht, im Hausbesuch musste ich oft bei Null anfangen.

Ich will mich nicht beschweren. Sondern nur skizzieren, wo wir stehen.

Wir wissen nicht, wie die Zukunft wird. Wie sich Coronakrise und Kirchenkrise auswirken. Wie es weitergeht mit Klima und den natürlichen Lebensgrundlagen, mit Demokratie und wo bei dem allen die Rolle derer ist, die jetzt in der Kirche Verantwortung tragen.

Aus alter Zeit spricht das Prophetenwort aus dem Jesajabuch in unsere Lage heute abend. Ob es uns Mut machen kann, die Veränderungen anzunehmen? Gott spricht: “Siehe, ich will Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?”

Jesajas Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten das Ende der Babylonischen Gefangenschaft. Das war überraschend und es war fraglich, ob der neuen Lage zu trauen ist. Die Menschen rieben sich die Augen und mussten erst einmal Vertrauen fassen und in dem Neuen auch das Gute entdecken.

Für Jesaja war klar: Gott handelt. Er ist Ursprung aller Kreativität, schöpferisch wie am Anfang. Die Schöpfung und alles hat er aus dem Nichts geschaffen. Es ist Gott nicht zu schwer, immer wieder schöpferisch diese Welt zu gestalten.

Durch Jesaja spricht Gott, der den Regenbogen in die Wolken setzte – das Bundeszeichen, dass die Schöpfung bestehen soll. Ich finde es bemerkenswert, dass dieser Regenbogen seit dem Lockdown Kinderzimmerfenster schmückt und die hoffnungsvoll-trotzige Botschaft transportiert: „Alles wird gut“.

Gott will Neues schaffen, sagt Jesaja, und er erinnert an die Liebesgeschichte Gottes mit Israel. Diesem versklavte Volk hat Gott Freiheit und Hoffnung geschenkt. Gott hat seine Volk durch alle Krisen geführt, durch Meer und Wüste. Immer und immer wieder spiegeln solche Geschichten Erfahrungen von Menschen wider, die in Gott die Kraft sahen, nicht aufzugeben.

In dieser Linie seines Volkes Israel tritt Jesus auf und verkündet das Reich Gottes. Kein Schlaraffenland, aber die Zukunft Gottes für alle: für die am Rand, für Bedrohte und Ungeschützte. Hoffnung für Hoffnungslose. Seine Auferweckung von den Toten ist das Zeichen, dass bei Gott nichts unmöglich ist, dass es kein Ende gibt, dem nicht ein Neuanfang in bis dahin ungeahnter Form folgen kann. „Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln (Bonhoeffer)“.

Und in dieser Linie stehen wir heute, Christinnen und Christen des 21. Jahrhunderts.

Wir wissen um die Herausforderungen der Zeit, wir zehren von dem Hoffnungspotential unserer Tradition. Ich glaube, dass Gott der Kirche immer neu Leben einhaucht. Sie entsteht immer neu in jeder Generation. Der Prozess ist manchmal mühsam, manchmal schmerzlich. Kraftquelle für alle Veränderungen der Kirche darf die Hoffnung sein. Denn auch eine kleiner werdende Kirche kann nah bei den Menschen sein. Diasporakirchen machen es uns vor: sie können zahlenmäßig klein sein und zugleich glaubwürdig und wirksam in ihrem Kontext.

Was sollen wir also tun, die wir heute in der Kirche Verantwortung tragen? Ich würde sagen: wir sollten alles tun, was der nächsten Generation nützt. Je älter ich werde, desto mehr möchte ich der nächsten Generation etwas hinterlassen, das sie nicht belastet, sondern ihr Freiraum gibt.

Wer ist der Motor der Veränderung? Wir sind es selbst. Gott gibt die Kraft dazu. Und wir werden das schaffen, wenn wir uns füreinander interessieren, wenn wir aufeinander hören, wenn wir füreinander sorgen. Das Bibelwort im Jesajabuch war ja zuerst gerichtet an Menschen, die bereits viel mit Gott erlebt hatten. Es waren erfahrene Glaubende, versiert und mit der Glaubensgeschichte vertraut. Ich komme darauf, weil es auch bei den Veränderungsprozessen, die wir heute zu regeln haben, auf Erfahrungen ankommt. Aber nur, wenn die Erfahrungen einen beweglich machen.

Daher schlage ich vor, dass die Älteren unter uns, und ich zähle mich mit zu ihnen, dass die langjährig bei Kirche engagierten eine betont konstruktive Rolle spielen. Es ist kein Zufall, dass die Glaubensgeschichte Gottes mit Abraham begann, der ja auch kein Youngster war, als Gott ihn rief. Er, der alte Mann mit Sara, der alten Frau, sie sind Prototypen des Menschen in Veränderung, sie gehen aus ihrem Land und ihrer vertrauten Umgebung in ein Land, das Gott ihnen zeigen wird. „Seht ihr‘s nicht, Gott will Neues schaffen“ – er braucht dazu alle Kräfte ganz bestimmt in jedem Alter, im Haupt- und Ehrenamt. Die Jungen bringen ihre Kraft und ihre Ideen mit. Die Abrahams und Saras unter uns, also die mit den vielen Erfahrenen bringen sich als Motoren der Veränderung ein. Die Älteren haben soviel erlebt und soviel ausprobiert, sind gescheitert und haben wieder Neues versucht. Die Aufgabe für die nächsten, diese letzten Jahre ist es, Motoren der Strukturveränderung der Kirche zu sein: Je erfahrener, desto beweglicher! Je älter, desto offener für neue Wege!

Was haben wir schon zu verlieren? Nichts! Die Kirche verändert sich sowieso. Verlieren können wir Älteren bloß die undankbare Rolle des Bremsers, auf dessen Ruhestand oder altersbedingtes Ende des Ehrenamtes die Jüngeren sehnlichst warten. Wir sollten Spuren hinterlassen, nämlich Strukturen, die etwas taugen, auch wenn die Kirche kleiner wird.

“Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?”

Gott stattet uns aus mit Hoffnung in jeder Lage. Wir sollen uns gemeinsam die Augen reiben und sehen, was ist: Neues entsteht. Gott lässt es wachsen. Wir sollen’s erkennen. Und wir sollen erkennen, dass wir jetzt nicht zu bremsen brauchen, sondern beschleunigen können. “Erkennt ihr’s denn nicht?”

Und Gottes Friede bewahre Herzen und Sinne, durch Jesus. Amen.

Pfarrer Christof Bleckmann, Evangelische Kirchengemeinde Ketzberg

Quelle: www.gemeindebrief.de, Grafik: Lindenberg

Protokoll unserer Gemeindeversammlung vom 01.11.2020

Liebe Gemeindemitglieder,

hier wie versprochen das Protokoll unserer diesjährigen Gemeindeversammlung für Sie als pdf.Dokument:

Protokoll Gemeindeversammlung 01.11.2020

Bleiben Sie gesund,

Ihre

Nicola Henkel

Und noch was zu Schmunzeln:

Quelle: Mester / www.gemeindebrief .de

Leider kein Adventsbasar und keine Seniorenadventsfeiern…

Liebe Gemeindemitglieder,

das Presbyterium hat in seiner Oktober-Sitzung am Mittwoch beschlossen, den Adventsbasar am 1. Advent und auch die Senioren-Adventsfeier in diesem Jahr abzusagen.

Da der 1. Advent im November liegt, dürfen wir ausser dem Gottesdienst (Stand heute) keinen Basar veranstalten.

Auch die geplanten Seniorenadventsfeiern haben wir vorsichtshalber abgesagt. Die Senioren unserer Gemeinde erhalten einen Adventsgruß mit dem nächsten Gemeindebrief Ende November.

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Nicola Henkel

Was zum Schmunzeln:

Quelle: www.gemeindebrief.de

Getröstet in den November! – Wort der Zuversicht 30. Oktober 2020

Der November wird hart werden, sagt man uns. Einschneidende, drastische Maßnahmen sind in der Politik beschlossen und werden uns von einer besorgten Kanzlerin erklärt. Im nächsten Monat sollen wir also wieder zu Hause bleiben und uns nur mit einer anderen Person oder einem anderen Haushalt treffen – und auch da vorher noch prüfen, ob das wirklich nötig ist.

Nicht ins Restaurant, ins Kino oder zum Sport…
Das sind wirklich keine schönen Aussichten. Da hatte man sich schon in der Sommer-CoronaRoutine eingerichtet und dann wieder so was. Das ist doch echt zum Heulen.

Ich werfe schon mal einen Blick in den Monatsspruch für November – da heißt es: Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. (Jeremia 31,9)

Dieser alte Vers spricht zu Menschen, denen auch zum Heulen zumute war. Sie litten unter Krieg und Verschleppung. Sie haben ihre Heimat verloren. Und Gott scheint weit weg zu sein und seine Leute vergessen zu haben. Der Prophet Jeremia aber will und darf von Gott her neue Hoffnung und Zuversicht vermitteln.

Er beschönigt nicht. Nein, das ist keine schöne Situation, die die Israeliten durchmachen. Und er sagt auch nicht: jetzt reißt euch mal zusammen und heult nicht rum, ist doch alles gar nicht so schlimm. Gott brauchen die Israeliten nichts vormachen oder tun, als ob alles in Ordnung wäre. Bei ihm
können sie so sein, wie ihnen auch zumute ist. Weinen, jammern, klagen, wüten!

Mit all dem dürfen sie zu Gott kommen und das bei ihm abladen.
Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Wie gut passt das in unsere aktuelle Situation! Corona und kein Ende. Und dieses Virus hat uns im Griff und nicht wir die Situation. Immer wieder droht uns alles aus den Händen zu gleiten. Wir planen, planen um und schmeißen die Pläne wieder über den Haufen.

Das sind wirklich schwierige Zeiten. Und das dürfen wir genauso auch vor Gott bringen. Gott alles sagen, was uns nervt und quält. Was schwer zu ertragen ist und über unsere Kräfte geht. Da ist Weinen erlaubt. Jetzt mit
Corona, aber auch andere Dinge, die uns eine Last sind.

Gott spricht auch uns zu: ich will euch trösten und leiten. Er lässt weinende Menschen nicht allein, sondern begleitet sie auf dem Weg. Trösten ist sprachgeschichtlich mit „trauen“ verwandt und auch mit „trotzdem“.

Das heißt für mich, dass Gott mich durch den Schmerz und die Traurigkeit begleitet, so dass ich irgendwann mich wieder neu dem Leben trauen kann und neue Perspektiven entwickeln kann. Dass ich an eine Zukunft glauben kann, trotz allem, was dagegen spricht.

Mit dieser Zuversicht gehe ich also in den Monat November! Gehen Sie mit?!

Bärbel Albers

Quelle: www.gemeindebrief.de