Fahrer*in gesucht

Immer noch suchen wir freundliche Menschen, die mobilitätseingeschränkten Personen helfen, zum Gottesdienst oder anderen Gemeindeveranstaltungen zu kommen. Ich würde gern Kontakte herstellen. Aktuell möchte eine Dame von der Gartenstraße gelegentlich geholt werden. Wer kann ehrenamtlich helfen?

Kontakt: Pfarrer Christof Bleckmann
Mobil: 0157 3066 73 01
Tel. 0212-51112
E-Mail: christof.bleckmann@ekir.de

Welche Kirchen und Gemeindehäuser werden zukünftig gebraucht? Infoabend am 11.02.2026 um 19 Uhr

Die Evangelische Kirche in Solingen hat viele Standorte. Zukünftig müssen es weniger werden.

Auf einem Infoabend am 11. Februar 2026 in der Stadtkirche Mitte wird eine erste Vorschlagsliste vorgestellt, welche evangelischen Kirchen und Gemeindehäuser in Solingen eine Zukunft haben sollen. Interessierte Gemeindemitglieder sind herzlich dazu eingeladen.

Welche Kirchengebäude sollen in Solingen eine langfristige Perspektive haben und welche nicht? Diese schwierige Frage steht im Zentrum eines Infoabends am Mittwoch,11. Februar 2026, ab 19 Uhr im Bürgersaal der Stadtkirche Mitte am Fronhof (Kirchplatz 14, 42651 Solingen). Der Infoabend ist für alle interessierten Gemeindemitglieder geöffnet. Im Mittelpunkt des Abends steht die Vorstellung eines Vorschlags, welche evangelischen Gebäude in Solingen über 2035 hinaus gebraucht und kirchlich genutzt werden sollen. Der Vorschlag wurde von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des ehemaligen Solinger Stadtdirektors Hartmut Hoferichter erarbeitet. Bereits eine Woche zuvor, am 4. Februar 2026, werden Mitglieder der Leitungsgremien in Gemeinden und Kirchenkreis über den Vorschlag unterrichtet.

Erst über Bedarfe reden

Die Arbeitsgruppe wurde im November von der Kreissynode eingesetzt und beauftragt. Ab Februar soll diese Vorschlagsliste breit diskutiert werden. Erst in einem nächsten Schritt sollen dann auch finanzielle Aspekte wie die jeweils zu kalkulierenden Sanierungskosten einbezogen werden. „Wir möchten jetzt zuerst darüber reden, welche Gebäude wir abhängig von den kirchlichen Bedarfen vor Ort, von der jeweiligen Lage und der schon vorhandenen funktionalen Ausstattung zukünftig weiternutzen möchten“, betont Superintendentin Dr. Ilka Werner: „Also kurz gesagt: Was brauchen wir wo? Und welche Gebäude bieten uns am besten, was wir brauchen?“ Erst danach solle auch die Frage der jeweiligen Kosten geprüft werden. Natürlich kann es dann noch einmal zu Veränderungen bei der Bewertung der Zukunft der Gebäude kommen.

Ab Mitte der 2030er Jahre nur noch die Hälfte der Gebäude

Aktuell verfügt die Evangelische Kirche in Solingen über 13 aktive Kirchengebäude. Dazu kommen neun Gemeindezentren und Gemeindehäuser. Klar ist: Die Zahl der Gemeindemitglieder geht ebenso zurück wie die Zahl der Mitarbeitenden. Darum werden Gemeinden und Kirchenkreis in Zukunft nur noch einen Teil dieser Gebäude brauchen und bezahlen können. Außerdem hat sich die Evangelische Kirche verpflichtet, über 2035 hinaus kirchliche Gebäude nur noch klimaneutral zu nutzen. Auch die dafür nötigen Sanierungen werden viel Geld kosten. Im Juni 2025 hat die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Solingen darum einen Gebäudebedarfsplanungsprozess gestartet. Bis Ende 2027 soll in mehreren Etappen erarbeitet werden, welche Gebäude langfristig genutzt und entsprechend ertüchtigt werden sollen und welche nicht. Als Richtgröße hat die Synode festgelegt, dass 2037 nur noch etwa die Hälfte der aktuell genutzten Gebäudefläche kirchlich gebraucht werden. Nach 2027 sollen dann die zukünftig genutzten Gebäude klimaneutral ertüchtigt werden. Außerdem muss spätestens dann geklärt werden, was mit den nicht mehr für kirchliche Zwecke gebrauchten Gebäuden geschehen soll. Dieser Zeitplan wurde von der Landeskirche für alle Kirchenkreise verbindlich festgelegt.

Info

Infoabend „Zukunft der Gebäude der Evangelischen Kirche in Solingen“
Mittwoch, 11. Februar 2025, 19 Uhr
Stadtkirche Mitte (Kirchplatz 14, 42651 Solingen), Bürgersaal

Aus organisatorischen Gründen wird nach Möglichkeit um eine vorherige Anmeldung bis zum 3. Februar 2026 gebeten: superintendentur@evangelisch-solingen.de. Aber: Wer sich spontan entscheidet, kann trotzdem teilnehmen.

Quelle: Kirchenkreis Solingen

Vielseitige Angebote für Ferienfreizeiten

Vielfältige Angebote an Freizeiten und Ferienfahrten für Kinder und Jugendliche bietet das Heft „Freizeiten & mehr 2026“, präsentiert vom Jugendreferat des Kirchenkreises. Auf 52 Seiten finden Interessierte Angebote in Solingen – und darüber hinaus.

Neben Freizeiten und Ferienfahrten umfasst das Heft vielfältige weitere Angebote der Gemeinden, des Kirchenkreises und des CVJM: Kindergruppen, Gesprächsabende, spezielle Kinder- und Jugendgottesdienste, Chöre und Musikangebote, Jugendcafés und Jugendpartys, außerdem Aktionstage sowie Fortbildungen und wichtige Kontaktadressen. Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch junge Erwachsene finden extra auf sie zugeschnittene Angebote.

Freizeiten für jede Altersgruppe

Besondere Highlights sind zehn Ferienfreizeiten für junge Menschen oder für die ganze Familie. Gleich zweimal geht es dabei in den Osterferien aufs Wasser: beim „Segelabenteuer“ im niederländischen Friesland (27.03.-01.04.) und bei der „Segelfreizeit“ eine Woche später, ebenfalls in den Niederlanden (07.-11.04.). In den Sommerferien führen Freizeiten nach Schweden (09.08.-23.08.) und nach Dänemark (14.08.-30.08.). In den Herbstferien geht es mit Kindern von 8 bis 12 Jahren an die Mosel (19.10.-23.10.). Übernachtet wird stilecht auf der mittelalterlichen Burg Bischofstein. Das holländische Drenthe ist Ziel einer Familienfreizeit (23.10.-30.10.). Sogar mit ein bisschen Luxus: Für die Entspannung gibt es einen Whirlpool. Bereits Tradition hat die Fahrt nach Taizé (25.10.-01.11.). Dort treffen sich jedes Jahr rund 200.000 junge Menschen, um in ökumenischer Gemeinschaft spirituelle Erfahrungen zu machen.
Erstmals bietet das Jugendreferat eine Freizeit für junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren an (11.-20.09.). Es geht in die „dänische Karibik“ nach Bornholm. Das Besondere: Die Teilnehmenden planen die Programmpunkte gemeinsam – von abenteuerlichen Exkursionen bis zum süßen Nichtstun. Die Anreise findet nach Wunsch statt: mit Auto und Fähre, mit dem Zug oder teilweise mit dem Fahrrad.

Angebot für Teamer und ein Jugendkongress

Ein spezielles Angebot gibt es für Teamer. Am Wochenende 28.02.-01.03. geht es um die Organisation von Kinder- und Jugendfreizeiten oder um den Umgang mit Menschen in einem seelischen oder emotionalen Ausnahmezustand. Ein eintägiges Angebot für Menschen von 14 bis 26 Jahre ist ein Jugendkongress am 13.06 in Aachen. Rund 500 junge Leute entwickeln Ideen, wie die Kirche von heute und morgen gestaltet werden kann.

Musik ist Trumpf

Beim „Bandtag Rheinland“ in Solingen am 10.10. erhalten junge Musiker:innen und Solo-Sänger:innen Coachings von erfahrenen Dozent:innen aus der christlichen Popularmusik. Zum Abschluss geben sie mit Projekt-Bands ein öffentliches Konzert in der Lutherkirche. Vor Ostern erarbeiten unter dem Titel „Home to go“ Jugendliche von 13 bis 19 Jahren mit und ohne Instrumentenkenntnisse unter der Leitung von Popkantor Manuel Füsgen das Musikprogramm für den Jugendgottesdienst am Karfreitag (01.04.-03.04.). In den Sommerferien gibt es im Gemeindehaus Ohligs die Musicalwoche „Home to go“ (20.07.-26.07.). Jugendliche von 13 bis 19 Jahren proben mit Profis aus den Bereichen Musik und Theater für ein Musical, das am Abschlusstag auf die Bühne gebracht wird. Junge Leute von 6 bis 23 Jahren üben in den Herbstferien im Hunsrück für ein Singspiel das zunächst in Gottesdiensten im Hunsrück und im November in Solingen aufgeführt wird (17.10.-25.10.).

Vielfalt in den Gemeinden

Weitere Angebote sind Kinderbibeltage in der Stadtkirche am Fronhof (06.03.-08.03.), Action-Bibel-Samstage in Gräfrath (Termine folgen), die Kinder-Kar-Woche in Dorp (30.03.-02.04.) oder der ökumenische Kreuzweg der Jugend am Karfreitag (03.04.). Beim Ferienprogramm „Eine runde Sache“ der Stadtkirchengemeinde und der Gemeinde Gräfrath für Kinder von 6 bis 10 Jahren dreht sich alles um Bälle, Murmeln und Kugelfische (20.07.-24.07.). Rund geht’s auch beim traditionellen Fußball-„Kistencup“ der Gemeinde Ohligs (21.06.).

INFO

Die Broschüre „Freizeiten & Mehr 2026“ gibt es in den evangelischen Jugendhäusern, in Kirchen, Gemeindehäusern und im Evangelischen Verwaltungshaus, Kölner Straße 17. Weitere Informationen hat Jugendreferentin Claudia Wahl (Tel. 0212/287-249,
Mail: wahl@evangelisch-solingen.de).

Das ganze Heft zum Download gibt es hier: https://evjugendsolingen.de/freizeiten-und-mehr-2026

Quelle: Kirchenkreis Solingen

Fuison im Radio / Bürgerhaus Gräfrath

Pfarrer Thomas Schorsch und Pfarrer Christof Bleckmann haben in der Sendung „Himmel und Erde“ bei Radio RSG über die Gemeindefusion zum 1.1.2027 informiert. Außerdem von ihrem Bemühen, das Gräfrather Gemeindehaus zu einem Bürgerhaus umzuwandeln. So könnte es weiterbetrieben werden. 

Hier ist ein Bericht auf der Homepage des Kirchenkreises Solingen: https://www.klingenkirche.de/aktuell/aktuelle-meldungen/aktuelle-meldungen-leser/406731.html

Darin ist auch der Link zu der Sendung zum Nachhören: https://www.radiorsg.de/artikel/solinger-gemeinden-graefrath-und-ketzberg-werden-eins-2536811

Mitstreiter, die das Bürgerhaus wollen, treffen sich am Do., 22.01.2026, 19.00 Uhr im Gemeindehaus, Zwinglistr. 21. 

Jahreslosung 2026

www.verlagambirnbach.de – Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21,5 (L)

Wie kommt diese Aussage bei Ihnen an?
In meinem Leben gibt es Zeiten, da klammere ich mich an Gottes Versprechen, dass mit Ihm alles anders werden kann, auch da, wo ich keinen Ausweg sehe. Wenn sich mein Leben wunderbar anfühlt, leide ich daran, dass alles seine Zeit hat und ich das Wesentliche nicht im Griff habe.

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Im letzten Buch der Bibel lässt uns Johannes an seiner prophetischen Schau teilhaben, die ihm auf der Insel Patmos offenbart wurde. Dorthin war er wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus von der römischen Staatsmacht verbannt worden. Johannes schrieb „die Offenbarung“ an die sieben kleinasiatischen Gemeinden. Auch in der Provinz Asia wurde der Kaiserkult eingeführt und durchgesetzt. Der Kaiser nahm göttliche Verehrung für sich in Anspruch, die in dem Ruf gipfelte: „Der Kaiser ist Gott!“

So ist die Offenbarung des Johannes zum einen ein mutiges und strahlendes Bekenntnis zu Jesus Christus, zum anderen ein warnendes und zugleich seelsorgliches Schreiben an die verunsicherten Gemeinden. Johannes grüßt die Gemeinden zu Beginn mit den Worten:
„Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. (…) Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“ (Offenbarung 1, 4 und 8) Was für ein kraftvoller Auftakt!

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Es ist heute schwieriger denn je zu ergründen, wer was wirklich gesagt hat. Und dann in einem nächsten Schritt: Halte ich die Person für glaubwürdig? Entsprechend: halte ich ihre Worte für glaubwürdig oder eben nicht?

Ich bin und Ich werde sein! ist der umfassende Name Gottes. Dagegen können alle Umschreibungen und Vergleiche nichts ausrichten. Jesus schließt mit seinen „Ich– bin-Worten“ daran an, wenn wir im Johannesevangelium lesen: Ich bin das Brot des Lebens. Ich bin das Licht der Welt. Ich bin die Tür zum Vater. Ich bin der gute Hirte. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. – Ich bin!

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Diese gewaltige Ansage im vorletzten Kapitel der Offenbarung lenkt den Blick der bedrängten Gemeinden auf Gott, dessen Worte lebendig und voller Schöpferkraft sind. Seit Anbeginn der Welt. Die ersten Verse der Bibel berichten: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (…) Und Gott sprach: Es werde… und es ward (…) Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. (1. Mose 1, 1u. 3 u. 31)

Diesen Bogen vom Anbeginn der Schöpfung bis zur von Gott verheißenen Neuschöpfung spannt auch die Künstlerin Stefanie Bahlinger in ihrer Grafik. Ganz konkret mit dem Regenbogen, der zuerst ins Auge fällt. Seit Anbeginn der Schöpfung, angedeutet durch die dunkle Fläche links im Bild, verloren die Menschen Gott immer wieder aus dem Blick. Das hindert Gott nicht, an seinem Bund, seinem Versprechen: „Ich bin da“, festzuhalten. Bis heute schreibt Gott seine Geschichte mit den Menschen weiter, auch wenn diese sie mit düsteren Kapiteln von Streit, Unrecht und Zerstörung füllen. Im unteren Bereich wird das Rot des Regenbogens zu Blutstropfen. Sie können stellvertretend für alles Leid stehen. In den Regenbogen fügt sich ein goldenes Kreuz. Es steht für Jesu Leben, Leiden, Sterben und die Auferstehung. Und damit für d i e Zeitenwende, symbolisiert durch den leuchtenden Stern am Ende des Querbalkens des Kreuzes. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Mit dem Kreuz und der Hoffnung auf die Auferstehung steht und fällt Gottes Versprechen:
Siehe, ich mache alles neu!

Die Bibel erklärt nicht, wie das geschieht – weder bei der Schöpfung noch bei der Neuschöpfung. Es geschieht! Weil Gott spricht.
Schon im Hier und Jetzt. Auch in mein Leben hinein. Nehme ich das wahr? Glaube ich daran? Es gibt Zeiten, da sind Gottes Worte für mich so unklar und verschwommen wie die Zeilen im mittleren Bereich der Grafik. Oft kann ich nicht erkennen, wo und wie Gott handelt, und frage mich, wer auf unserer Erde das Sagen hat und in wessen Händen die Macht liegt. Zweifel keimen auf: Was und an wen glaube ich angesichts vieler anderer Erklärungsmöglichkeiten für das, was um mich, in der Welt und in der Kirche geschieht? Mein Glaube an Gott, an sein lebendiges Wort und sein Eingreifen gerät immer wieder ins Wanken, wie auch in den Gemeinden, an die Johannes sein Schreiben gerichtet hat.

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Das übertrifft meine Vorstellungskraft. Weil sie an Raum und Zeit gebunden ist und ich die Dimension Ewigkeit nur ahnen kann. Und doch gibt es immer wieder Berührungen zwischen „Himmel und Erde“. An vielen Stellen der Bibel taucht „Siehe!“ auf: Schau genau hin! Hier passiert etwas, was sonst deiner oberflächlichen Wahrnehmung verborgen bleibt. Du kannst Gottes alles verändernde Kraft, „das Neue“, in dieser oft angefochtenen „Zwischenzeit“ erfahren, dargestellt durch das mittlere Feld in der Grafik. Mein Leben ist hier schon auf Ewigkeit hin angelegt, und ich bin in Gottes Augen schon jetzt eine neue Kreatur. Jesus hat am Kreuz die Kluft zwischen Gott und mir, zwischen Zeit und Ewigkeit überbrückt. Und immer wieder gibt es diese Lichtmomente, in denen ich sehe: Hier ist Gott. An meiner Seite. Gott sieht mich. Hier handelt Gott.

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Es gibt viele Versuche, die Ewigkeit zu beschreiben, sie sich auszumalen. Die Künstlerin hat sie in strahlend warmes Gelb getaucht. Doch wie das „Alles neu“ sein wird, ist uns noch verborgen. Johannes beschreibt es so: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21, 4)

Gottes Versprechen: „Siehe, ich mache alles neu!“ weitet meinen Blick und ermutigt mich, heute zuversichtlich zu leben. Es entlässt mich nicht aus der Verantwortung für mein Leben und die Welt. Aber es befreit mich von dem Druck, alles selbst perfekt machen zu müssen oder zu können. Und es hilft mir, dass ich der Angst vor den Mächtigen dieser Welt und allem Unfassbaren nicht schutzlos ausgeliefert bin.

Weil das letzte Wort noch nicht gesprochen ist – das spricht Gott.

Gott, danke, dass dein Wort Lebenskraft ist.
Danke, dass du deiner Schöpfung die Treue hältst,
obwohl alles anders kam, als du es dir vielleicht gedacht hast.
Im Kleinen wie im Großen. Auch in meinem Leben.
Danke, dass du deine Welt nie aufgegeben hast.
Auch wenn ich es oft nicht sehen kann.
Nichts muss so bleiben wie es ist.
Auch nicht in meinem Leben.
Wenn du sprichst
wird Neues.
Amen.

Renate Karnstein

Text von Renate Karnstein, Verlag: www.verlagambirnbach.de