Bitte um Frieden

Unter der Führung von Präsident Putin hat die Russische Föderation völkerrechtswidrig die Ukraine angegriffen. In vielen Kirchen beten Menschen für Frieden. Glocken rufen zum Gebet und mahnen, das Leben von Menschen und ihre Freiheit nicht durch Gewalt und Krieg zu zerstören.

Die Kirchengemeinde Wald lädt heute, 24.2.2022, um 18.00 Uhr zum ökumenischen Friedensgebet in die Walder Kirche.

In der evangelischen Johanneskirche in Düsseldorf ist um 18.30 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet, das hier gestreamt wird: https://www.youtube.com/watch?v=kcDbsjPYH_g

Präses Dr. Thorsten Latzel hat die Gemeinden aufgerufen, zu Glockengeläut um Frieden zu beten:

Gott, wir sind erschrocken, ängstlich und wütend. Die Nachrichten aus der Ukraine und die Bilder von Krieg, Zerstörung und Flucht sind unbegreiflich, dunkel und bedrohlich. Wir sorgen uns, Gott, um die Menschen im Kriegsgebiet. Ihre Ängste können wir nur erahnen. Du kennst ihre Not. Schütze ihr Leben und schenke ihnen Zukunft.

Wieder Krieg in Europa. Es fühlt sich an, als ob manches, was wir für sicher hielten, in sich zusammenbricht. Wir suchen nach etwas, an dem wir uns festhalten können. Du, unser Gott, hast uns versprochen: „Berge mögen wohl weichen und Hügel wanken, aber meine Treue wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken.“

Lass deine tiefe Liebe in uns allen Kraft entfalten, dass der Himmel aufbricht, dass das Kleine aufblüht, dass sich die Erde wandelt. Schenk unserem Frieden Kraft – im Kleinen wie im Großen. Amen.

Ein Gedanke zu „Bitte um Frieden“

  1. “ Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
    dass ich liebe, wo man hasst;
    dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
    dass ich verbinde, wo Streit ist;
    dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
    dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
    dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
    dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
    dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
    Herr, lass mich trachten,
    nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
    nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
    nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
    Denn wer sich hingibt, der empfängt;
    wer sich selbst vergisst, der findet;
    wer verzeiht, dem wird verziehen;
    und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. “

    Autor : unbekannt, vermutlich Franz von Assisi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.