Abschied von Pfarrer Sticherling

Pfarrer Stefan Sticherling
Pfarrer Stephan Sticherling (Foto: Bleckmann)

Mit Dank und guten Wünschen wurde Interimspfarrer Stephan Sticherling in der Ketzberger Kirche verabschiedet. Superintendentin Dr. Ilka Werner würdigte den Dienst von 14 Monaten Vakanzvertretung. In dieser Zeit habe Stephan Sticherling in Gottesdiensten, Konfirmandenarbeit und Seelsorge segensreich gewirkt. „Ohne Ihren Dienst hätte die Gemeinde und der Kirchenkreis nicht gut dagestanden.“ In seiner Predigt erinnerte der scheidende Pfarrer aus Anlass des Pfingstfestes an grundlegende evangelische Überzegungen: „Gott handelt, wir sind nur Zeugen und Handlanger.“ Die Kirche solle auf Gottes Geist warten und nicht denken, alles allein schaffen zu müssen. In der Gesellschaft solle die Kirche wie Hefe im Teig wirken und nicht wie die Schlagsahne auf dem Kuchen letztlich nicht notwendig sein. Für die Gemeinde und das Presbyterium Ketzberg dankte der neue Pfarrer Christof Bleckmann, für die Gemeinde Gräfrath war Pfarrer Thomas Schorsch gekommen. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende dankten Stefan Sticherling mit anerkennenden Worten und wünschten ihm einen gesegneten Ruhestand.

Letzer Gottesdienst mit Pfarrer Sticherling (Mitte) im Kreis von Mitarbeitenden und Angehörigen (Foto: Heinrichs)

In den 14 Monaten der Vakanzvertretung hat Pfarrer Sticherling Gottesdienste geleitet und Amtshandlungen durchgeführt, in der Konfirmandenarbeit mitgewirkt, Seelsorge  und die „Abende der Begegnung“ angeboten. In der Zeit hat das Presbyterium die Pfarrwahl, die Presbyteriumswahl und die ersten Maßnahmen der Corona-Krise durchgeführt. Superintendentin Dr. Ilka Werner dankte auch für die Mitarbeit im Pfarrkonvent.

Zum Abschied dankte Pfarrer Sticherling für alle Unterstützung. Besonders die Konfirmandenarbeit mit Jugendmitarbeiterin Maren Breithor hat ihm gut gefallen. Die feierliche Konfirmation der Jugendlichen ist wegen der Corona-Schutzbestimmungen verschoben worden auf September 2020. Pfarrer Sticherling will dann wiederkommen und die Jugendlichen segnen.

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